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Man kann nämlich in den Matrikeln der Universitäten Ende des 14. und im gesamten 15. Jahrhundert mehrere Uffenheimer Studenten entdecken. Gesicherte Daten zur Schulgeschichte liegen aber erst seit dem 16. Jahrhundert vor.
1531 Nach Examinierung in Ansbach vor dem Konsistorium tritt am 22. Februar der erste evangelische Lehrer seinen Dienst an.
1694 Die Uffenheimer Schulordnung aus diesem Jahre bestätigt nochmals besonders die deutsche Schule, die entsprechend Luthers Vorschlag auch von Mädchen besucht wird.
1783 Unter dem Rektorat des berühmten Uffenheimer Dekans Jakob Friedrich Georgii wird die Schule zu einer Partikularschule ausgebaut. Sie nennt sich seit dieser Zeit Gymnasium.
1806 Die Schule wird eine Königliche Lateinschule.
1878 Auch katholischer Religionsunterricht wird erteilt.
1898 Die Umwandlung in ein sogenanntes Progymnasium erfolgt, das heißt, dass die Schule keine Oberstufe hat, aber die Klassen 1-6 nach gymnasialen Maßstäben führt.
1916 Im Ersten Weltkrieg wird die alte Lateinschule mangels ausreichender Schülerzahl aufgelöst.
1926 Nach zehnjährigem Interim gründen der Spitalpfarrer Mulzer, der Bürgermeister Mantel und der Kaufmann Löblein einen "Mittelschulverein Uffenheim und Umgebung'' und errichten eine rasch wachsende "Private Realschule mit Lateinabteilung" mit zwei Klassen und zwei Lehrkräften.
1930 Die Schule darf sich dank der ministeriellen Genehmigung als "Private Realschule und Progymnasium Uffenheim'' bezeichnen. Wie ihre Vorgängerin führt sie aber nur bis zur Mittleren Reife.
1933 Der Schulverein muss seine Trägerschaft an die Stadt übertragen, die den kirchlichen Charakter vollständig zurückdrängt. Der Religionsunterricht wird im Unterschied zu anderen staatlichen und städtischen Lehranstalten in dieser Zeit nicht angetastet.
Von 1893 bis 1916 und von 1926 bis 1932 wird auch israelitischer Religionsunterricht erteilt, denn in Uffenheim gibt es damals eine starke jüdische Kultusgemeinde. Deren Rabbiner Abraham Strauß unterstützt das Progymnasium, indem er von seinem Privatinternat viele Schüler dorthin in den Unterricht schickt.


