I. Sinn
Der Mensch ist in seiner Natur und Existenz als ein von Gott geschaffenes Wesen auf ein letztes sinnstiftendes Ziel bezogen. Er ist in all seinen reichen Gaben nicht nur auf sich selbst hin, sondern auch auf die Gemeinschaft mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt hin angelegt. Dies ist auch der Urgrund eines von Liebe und Zuversicht getragenen pädagogischen Wirkens.
Die Welt ist von Gott als sinnhafter Kosmos eingerichtet, der dem Menschen zur Erhaltung und Weiterentwicklung anvertraut ist. Das tatkräftige und selbstbewusste Wirken des Menschen in der Welt, d.h. auch sein pädagogisches Handeln, steht unter dem Vorbehalt der Vorläufigkeit seiner irdischen Existenz und der Hoffnung auf Gnade und Vergebung.
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