Nach oben
Skip to content
Skip to menu
Der Namensgeber der Schule Christian von Bomhard wurde 1785 als Sohn des Rektors der Lateinschule in Uffenheim geboren und studierte Philosophie und Theologie an der Universität Erlangen. Er war von 1808 bis 1811 Konrektor der Lateinschule in Weissenburg am Sand, anschließend Lehrer am Progymnasium in Ansbach, ab 1813 Subrektor in Rothenburg ob der Tauber und seit 1823 Professor am Gymnasium zu Ansbach. Dort übernahm er 1824 die Rektorenstelle. Dieses Amt legte er 1839 nieder, blieb aber bis 1860, also bis zu seinem 75. Lebensjahr, Lehrer am Gymnasium. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen sowie die Ehrenbürgerwürde der Stadt Ansbach und verfasste verschiedene pädagogische Schriften. Er verstirbt 1862 im Alter von 77 Jahren.
Christian von Bomhard hatte eine Allgemeinbildung, die nicht nur die Geisteswissenschaften wie Theologie, Philosophie, Geschichte oder alte und neuere Literatur, sondern auch die Naturwissenschaften umfasste. Gymnasialprofessor Hoffmann beschreibt ihn als tiefen Kenner der Weltweisheit und eifrigen „Sucher der letzten Dinge mit Geist und Herz“, August Sperl als „Gottsucher, solange er lebte,“ der „nach langem, vergeblichen Forschen im weiten Gebiete der philosophischen Spekulation [...] den Frieden für seine Seele im Christenglauben der Kindheit“ fand. Sein Unterricht galt als anregend, lebendig und meisterhaft. Mit seiner pädagogischen Begabung gelang es Bomhard, den Schülern auch ohne Androhung von Strafen „,das Feuer aus der Brust zu locken‘“, sie zu motivieren und ihre Begabungen zu erkennen und zu fördern. „,Frische Phantasie, dialektische Gewandtheit, Sprachfertigkeit und Witz sind als Elemente seines Unterrichts überliefert.‘“
So ist Christian von Bomhard bis heute nicht nur Namensgeber der Schule, sondern auch ein Vorbild im Glauben und im pädagogischen Handeln. Seine umfassende Allgemeinbildung, sein gekonnter Umgang mit Schülern und seine Begeisterung bei der Arbeit sind für jeden Lehrer der Christian-von-Bomhard-Schule erstrebenswert.
(149 mal gelesen) 
Info, Listen » Unser Namensgeber
Nach oben Back to main Skip to menuUnser Namensgeber
Unsere Schule -ehemals "Evangelisches Realgymnasium mit Mittelschule Uffenheim" ist seit 1965 nach dem in Uffenheim geborenem evangelischen Theologen Christian von Bomhard benannt.
Der Namensgeber der Schule Christian von Bomhard wurde 1785 als Sohn des Rektors der Lateinschule in Uffenheim geboren und studierte Philosophie und Theologie an der Universität Erlangen. Er war von 1808 bis 1811 Konrektor der Lateinschule in Weissenburg am Sand, anschließend Lehrer am Progymnasium in Ansbach, ab 1813 Subrektor in Rothenburg ob der Tauber und seit 1823 Professor am Gymnasium zu Ansbach. Dort übernahm er 1824 die Rektorenstelle. Dieses Amt legte er 1839 nieder, blieb aber bis 1860, also bis zu seinem 75. Lebensjahr, Lehrer am Gymnasium. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen sowie die Ehrenbürgerwürde der Stadt Ansbach und verfasste verschiedene pädagogische Schriften. Er verstirbt 1862 im Alter von 77 Jahren.Christian von Bomhard hatte eine Allgemeinbildung, die nicht nur die Geisteswissenschaften wie Theologie, Philosophie, Geschichte oder alte und neuere Literatur, sondern auch die Naturwissenschaften umfasste. Gymnasialprofessor Hoffmann beschreibt ihn als tiefen Kenner der Weltweisheit und eifrigen „Sucher der letzten Dinge mit Geist und Herz“, August Sperl als „Gottsucher, solange er lebte,“ der „nach langem, vergeblichen Forschen im weiten Gebiete der philosophischen Spekulation [...] den Frieden für seine Seele im Christenglauben der Kindheit“ fand. Sein Unterricht galt als anregend, lebendig und meisterhaft. Mit seiner pädagogischen Begabung gelang es Bomhard, den Schülern auch ohne Androhung von Strafen „,das Feuer aus der Brust zu locken‘“, sie zu motivieren und ihre Begabungen zu erkennen und zu fördern. „,Frische Phantasie, dialektische Gewandtheit, Sprachfertigkeit und Witz sind als Elemente seines Unterrichts überliefert.‘“
So ist Christian von Bomhard bis heute nicht nur Namensgeber der Schule, sondern auch ein Vorbild im Glauben und im pädagogischen Handeln. Seine umfassende Allgemeinbildung, sein gekonnter Umgang mit Schülern und seine Begeisterung bei der Arbeit sind für jeden Lehrer der Christian-von-Bomhard-Schule erstrebenswert.
aus der Facharbeit von Elisa Dürr (2010)
Publiziert am: 2010-06-13 13:28:50 (149 mal gelesen)

